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Liebe Apfelsaftkunden,

 

an Presstagen können wir leider keine Anrufe entgegennehmen. Hinterlasst bitte Eure Nachricht auf unserem Anrufbeantworter, wir melden uns sobald wie möglich bei Euch. 

 

Silvia und Christoph Puderbach

 

Apfeltrester kostenlos an Selbstabholer abzugeben

Wenn Ihr Apfeltrester für Eure Haustiere (Rinder, Schafe, Kaninchen, Damhirsche etc.) benötigt, meldet Euch gerne bei uns zwecks Terminabsprache. Der Trester ist sehr trocken und eignet sich vorzüglich zum Silieren.

 

Die Safterei steht in den Startlöchern

Die Safterei geht bald los. Weil es in diesem Jahr ungewöhnlich heiß war, werden die Äpfel wohl früher reif sein als sonst.

 

Zuvor müssen wir noch unsere neue Bandpresse anschließen und elektronische Steuerungen einrichten.

 

Anvisiert für den ersten Presstag ist Mitte September. Wir sind schon aufgeregt und gespannt.

 

Nun müssen die Äpfel noch etwas reifen, damit sie saftig sind und aromatisch schmecken.

 

Die während der Trockenheit abgefallenen Äpfel können nicht zu Saft verarbeitet werden.

 

Termine können ab Anfang September vereinbart werden. Ruf einfach die 02639 1547 an. Wir freuen uns auf Deinen Anruf.

Umstellung auf Biowachs. Was heißt das?

 

Reines, rückstandsfreies Bienenwachs ist lebenswichtig für das Bienenvolk.

 

 

Die Bienen produzieren Bienenwachs mit ihren Wachsdrüsen, aus den „ausgeschwitzten“ Wachsplättchen stellen Sie das Wabenwerk her.

 

Diese Bienenwaben dienen als

 

  • Kindestube für den Bienennachwuchs.

  • Lagerstätte für die Vorräte (Pollen und Honig).

  • Kommunikationsmittel (Tanzboden für den Schwänzeltanz).

 

Bienenwachs nimmt fettlösliche Bestandteile von Schadstoffen aus der Umgebung auf, so auch von Pestiziden, Varroaziden (Medikamenten gegen die Varroamilbe), Mitteln zur Beruhigung von Bienen, Mitteln zur Bekämpfung von Wachsmotten etc.

 

Um möglichst viel Honig zu ernten, setzen die meisten Imker vorgefertigte Wachsplatten ein, so genannte Mittelwände. Diese kann der Imker im Imkerfachhandel erwerben. Eigentlich sollten diese Mittelwände aus Jungfernwachs hergestellt werden. In der Realität wird allerdings Altwachs, in dem sich diese Schadstoffe angereichert haben, mitverwendet. Die Wachsgewinnung ist mühsam und aufwendig, deshalb ist Bienenwachs rar und wird teuer gehandelt. Aus Profitgier wird gepanschtes Wachs auf den Markt geschleust, dem z. B. Stearin beigemengt wurde. Viele Bienenvölker sind bereits daran zugrunde gegangen.

 

Die Mittelwände werden auch eingesetzt, um mehr Honig zu ernten, denn um Bienenwachs herzustellen, verbrauchen die Bienen Honig. Für 1 kg Wachs werden etwa 13 kg Honig benötigt!

 

Die Herstellung von Bienenwachs gehört aber zum Wesen der Biene.

 

 

Bienenwachs in der ökologischen Imkerei

 

 

Aus diesen und weiteren Gründen ist bei der Umstellung auf ökologische Imkerei der Austausch des im Bienenvolk vorhandenen Bienenwachses notwendig. Nur so kann man sicherstellen, dass kein verunreinigtes Wachs im Bienenvolk vorhanden ist mit negativen Folgen für die Bienengesundheit und die Qualität des Honigs.

 

 

In der ökologischen Imkerei muss den Bienen die Möglichkeit gegeben werden, selbst Wabenwerk zu bauen, weil dies zum Wesen der Biene gehört.

 

 

Der ökologische Imker soll einen eigenen, offenen Wachskreislauf einrichten. Das bedeutet:

 

  • Mittelwände werden aus Jungfernwachs und Entdeckelungswachs aus der eigenen Imkerei hergestellt.

  • Altwachs aus bebrüteten Waben und alten Honigwaben wird aus dem Völkern herausgenommen. Dieses kann zum Beispiel zu Kerzen verarbeitet werden.

 

Weitere Informationen zum Bienenwachs könnt Ihr unter folgendem Links nachlesen:

 

 

https://www.bioland.de/infos-fuer-verbraucher/bioland-tiere/bioland-bienen.html

 

Bioland Broschüre Honigbienen

 

 

Bienenwohnungen in der ökologischen Imkerei

Öko-Bienenwohnungen
Öko-Bienenwohnungen

In der ökologischen Imkerei sind nur Bienenwohnungen aus natürlichen Materialien wie Holz und Anstriche aus Pflanzenöl wie zum Beispiel Leinöl erlaubt. Ich habe meine Beuten von außen mit Leinöl gestrichen, welches ich mit natürlichen Pigmenten, in diesem Fall Siena, gemischt habe. Im Innenraum ist ein Anstrich nicht notwendig. Das erledigen die Bienen selbst mit Propolis. 

Offener Garten am 15. Juli 2018

Wir freuen uns, am 15. Juli wieder am  interessante Menschen in unserem Garten zu treffen.

Kommen Sie auch? Wir freuen uns schon auf  den regen Austausch über Pflanzen und anderen Themen rund um Garten und Natur.

 

Einladung zur offenen Gartenpforte 2018

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Gartenmarkt in Neuwied

Unser neuer Stand von klip klap ist toll und zudem leicht aufzubauen. Unser neues Flyerdesign haben wir kurzerhand auf das Display übertragen lassen. Wir finden, es ist gut gelungen! So macht Markt Spaß! Es müssen nur noch genügend Streuobst Freunde kommen... 


Auf ins Bioland

Wir freuen und, dass wir in diesem Jahr einen Vertrag mit der ÖKO-Kontrollstelle ABCert und mit Bioland abschließen konnten. Bei unserer Imkerei dauert die Umstellungzeit auf Bio ein Jahr. In diesem Jahr muss unter anderem das Bienenwachs komplett gegen Bioland-Wachs ausgetauscht werden. Die Honigernte 2019 können wir dann als Biohonig verkaufen. Die Apfelwiesen durchlaufen hingegen eine 3-jährige Umstellungszeit. Besonders freuen wir uns, dass auch unser Hausgarten  mit eingeschlossen worden ist.

 

Silvia und Christoph Puderbach

Apfelsafthersteller und Imker

Wir haben unsere Lohnmosterei im Jahr 2014 ins Leben gerufen, um einen Beitrag zum Schutz unserer Streuobstwiesen zu leisten. Es machte uns traurig, dass die leckeren, ungespritzten Streuobstäpfel ungenutzt auf den Wiesen liegen bleiben und so sind wir kurz entschlossen zu Tat geschritten. 

 

Bei uns können Sie Ihr Streuobst in leckeren Apfelsaft umwandeln lassen. Zwischen Anfang Oktober und Mitte November ist unsere kleine Lohnmosterei geöffnet.

 

Wer keine eigenen Äpfel hat, kann von uns naturtrüben Streuobst-Apfelsaft in 3- oder 5-Liter Bag-in-Box erwerben. Hiermit leisten auch Sie einen Beitrag zum Schutz unserer Streuobstwiesen.

 


Naturschutz

Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild am Mittelrhein und im Westerwald. Extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen bieten unzähligen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause und sind deshalb wichtig für die Artenvielfalt. In der heutigen Zeit sind diese Biotope stark gefährdet.

Nachhaltigkeit

Wir pflanzen regelmäßig junge hochstämmige Apfelbäume. Dabei wählen wir Sorten, die schon seit langer Zeit in unserer Region angepflanzt werden. Damit möchten wir sicherstellen, dass für die oft bereits 100-jährigen, alten Apfelbäume Nachfolger heranwachsen.

Regionale Produkte und Artenvielfalt

Mit der Herstellung von Saft aus Ihren eigenen Äpfeln, dem Kauf von regionalem Apfelsaft und Honig tun Sie etwas für unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt.